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Teleport VI
wurde in Deutschland hergestellt.
Es ist ein leichtes, tragbares, volltransistorisiertes Sprechfunkgerät.
Es kann Verbindungen mit Fahrzeugen, ortsfesten Anlagen oder untereinander aufbauen. Anfang der 60er Jahre
war es bei allen Behörden ( Bundeswehr, jedoch auch Bahn, Zoll und Polizei ) in sehr großen Stückzahlen im Einsatz.
Bedienungselemente und Anschlüsse :
Seitlich ist der Kanalschalter angebracht.
Die Front enthält die Anschlüsse für den arretierbaren
Mikrofonlautsprecher und die Antenne, und den kombinierten Schalter Ein/Lautstärke. Das Zeigerinstrument zur
Batterieanzeige ist nach Einschalten dauernd aktiv.
Im Mikrofonlautsprecher sind die PTT, Lautstärkeregelung und zwei Tasten für die beiden Ruftöne eingebaut.
Im Boden ist der Batterieverschluß mit eingebauter Sicherung; meistens ist auch eine kleine Tabelle mit den
vier Frequenzen angebracht.
Die Bausteine sind leicht zugänglich und steckbar- Reparaturen sind deshalb unkompliziert.
Ein Einsatz zur Übertragung von Fernmeß- und Fernwirksignalen ist ebenfalls möglich.
Die Kapsel im Mikrofonlautsprecher dient als Lautsprecher und als Mikrofon. Sie hat einen hohen
akustischen Wirkungsgrad, so daß der Sprechkopf auch bei starken Umgebungsgeräuschen brauchbar ist.
Für großen Lärm kann eine Lärmschutzgarnitur verwendet werden. Diese ermöglicht eine
Verständigung bis zu eine Lautstärke von 130 Phon.
Durch umfangreiches Zubehör kann das Teleport VI in den verschieden- sten Einsatzgebieten benutzt werden.
Außerdem gibt es verschiedene Hör- Sprechgarnituren mit Handbediengerät.
Antennen sind meistens Stabantennen, auch gekürzt; bei Bedarf kann auch eine Hosenbeinantenne eingesetzt werden.
Zum Transport werden Handtrageriemen, Schultergurte, Brusttrage- geschirre, Köcher für den abgesetzten Betrieb des Mikrofonlautsprechers,
und Antennenträger für erhöht angebrachte Antennen verwendet.
Es gibt Ladegeräte für 2, 6 oder 12 Batterien; das für 2 Batterien ist vorhanden.
Das Gerät kann abwechselnd benutzt werden: tragbar (Speisung aus Akkus); mobil (Speisung aus Fahrzeugbatterie oder Wandler).
Dieser Wandler (siehe Bildergalerie) wird in ein Fahrzeug eingebaut und erlaubt den Betrieb zwischen 5 und 32 V Eingangsspannung. Außerdem ist er die Halterung des eingeschobenen
Teleport VI.
Das Teleport VI kann zusammen mit dem
Telefunken Notsignalgeber
benutzt werden. Dieser Gerätesatz wird bei gefährlichen Einsätzen z.B. dem Feuerwehrmann umgeschnallt. Wenn nicht alle 30 bis 60 Sekunden
eine "Totmanntaste" gedrückt wird, stößt das Gerät gellende Pfiffe aus, gleichzeitig sendet das Teleport VI
einen Hilferuf an die Zentrale.
Sonderausführungen:
Teleport VI Schwallwasserdicht (siehe Bildergalerie)
Durch Einbau eines Dichtungssatzes wird die Schutzart "P 53 DIN 40050" eingehalten. Auch ein nachträglicher Einbau ist möglich. Der Sprechkopf hat eine
Gummimanschette. Da nach Aufschieben derselben eine Lautstärkregelung schwierig ist, sollte die Lautstärke vorher eingestellt werden.
Teleport VI Eigensicher
wird für den Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung benutzt, wenn gelegentliche
Gefährdungen durch brennbare Stoffe aller Explosionsgefährdungen der Zündgruppen
G1 bis G5 vorliegen. Der Mikrofonlautsprecher (siehe Bildergalerie) läßt sich nur mit einem Spezialwerkzeug
lösen; damit wird Funkenbildung vermieden.
Teleport VI Explosionsgeschützt
wird als fahrbare oder ortsfeste Station geliefert. In einem hermetischen Behälter befindet sich
das Funkgerät, das sich elektrisch bis auf einen PTC- Widerstand nicht von der Normalausführung unterscheidet.
Bei einem PTC- Widerstand erhöht sich mit steigender Temperatur der Widerstand sehr stark, das dient zur Strombegrenzung
bei Kurzschluß. Bei dieser Ausführung ist ein externes Bediengerät vorhanden.
Solosender Teleport VI
Wenn nur eine Datenübertragung in eine Richtung gewünscht ist, wird nur der Sender ohne Empfänger eingesetzt.
Bei dieser Ausführung hat der Mikrophonlautsprecher keinen eingebauten 500- mW- Verstärker. Der Empfänger kann bei Bedarf nachgerüstet werden.
Soloempfänger Teleport VI
wird verwendet, wenn nur Kommandos oder Daten übermittelt werden sollen. Auch hier kann der Sender nachgerüstet werden.
Das Teleport VI läßt sich so leicht auf das 2m-Amateurband umtrimmen, weil es ursprünglich einmal dort
"zu Hause" gewesen ist und DL4TN bei
der Entwicklung seinerzeit "Pate gestanden" hat....
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Labormuster Teleport VI
| Von DL4TN für das 2m- Afu- Band gebaut und erprobt. [Bilder von Ted, DJ3YR]
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Labormuster Teleport VI
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- Frequenzbereich:
- 80 MHz- Band, 50 kHz-Raster
- 100 MHz- Band, 50 kHz-Raster
- 160 MHz- Band, 20 kHz-Raster
- 160 MHz- Band, 50 kHz-Raster
Technische Daten:
- Sendeempfänger:
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- Sendeleistung:
- 1 W (auf Wunsch auch vermindert)
- Kanäle:
- 4
- Schaltbandbreite:
- 1 MHz
- Kanalabstand:
- 20 oder 50 KHz; für das Ausland auch in 25 KHz lieferbar
- Modulation:
- F3
- Betriebsart:
- Wechselsprechen oder bedingtes Wechselsprechen
- Rauschsperre:
- abschaltbar, wird im Gerät eingestellt
- Empfindlichkeit:
- 0.35 µV bei 12 dB Störabstand
- NF- Bandbreite:
- 300 .. 3000 Hz
- NF- Ausgangsleistung:
- 0.5 mW
- Stromversorgung:
- gasdichter DEAC- Akku 12 V / 0.5 Ah
- Stromaufnahme:
- 270 mA
- Betriebszeit:
- pro Akkuladung 10 Std bei 10% Senden / 90% Empfang
- Maße:
- 224 x 114 x 48.5 mm;
- Gewichte:
- Transceiver mit Batterie 1.1 kg
- Solosender mit Batterie 0.9 kg
- Soloempfänger mit Batterie 0.9 kg
- Indienststellung:
- Anfang der 60er
- Mikrofonlautsprecher:
- Verstärkt die 0,5 mW des Gerätes auf 500 mW
- Klirrfaktor <5%
- Lautsprecher 30 Ohm
- Ruftöne 1750 und 2135 Hz (eingebauter Rufoszillator)
- Gewicht 450 g
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